Ein Jahr mit der Canon PowerShot G7 X Mark II

Mar 21 2019

Mein persönlicher Erfahrungsbericht zur Canon PowerShot G7 X Mark II

Nun lasse ich mich doch tatsächlich einmal hinreißen, einen Erfahrugsbericht zu verfassen. Warum?

Nun lasse ich mich doch tatsächlich einmal hinreißen, einen Erfahrugsbericht zu verfassen. Warum?

Nun ja, zum Einen ist das hier ein Fotoblog und zum Anderen habe ich die Canon PowerShot G7 X Mark II nun schon seit fast einem Jahr. Sie löste vor ungefähr zehn Monaten die defekte Sony R100 ab. Die Sony war für mich die perfekte "Immerdabeikamera". Mit ihr habe ich Reisen unternommen und sehr viele Videosequenzen gedreht. Zum Teil hat sie sogar als Ersatz für meine DSLRs herhalten müssen - ihr wisst schon, die Schlepperei. Anfangs dachte ich, es gibt nichts besseres.

An der Qualität der Fotos gab es nichts auszusetzen. Und in Internet sieht man sowieso keinen Unterschied, ob das Foto nun aus einer DSLR oder Kompakten kommt. Wetten? - Aber das wird noch mal ein anderes Blog-Thema werden. Selbst Fotoabzügen sieht man es nicht an.

Wird die Canon meine Erwartungen erfüllen?

In den letzten zehn Monaten habe ich rund 20.000 Fotos mit ihr gemacht. Ja, richtig gelesen: Zwanzigtausend! Und warum habe ich mich für Canon entschieden und nicht für ein Nachfolgemodell der RX100? Ganz kurz: Das Autofokusproblem, das meine hatte, soll auch bei einige Nachfolgemodellen aufgetreten sein. Da habe ich einfach keinen Bock drauf. Ich muss mich immer und überall auf die Kamera verlassen können. Und nichts gegen die Qualität der Sony Kameras. Die sind wirklich hervorragend. Aber der Hype, der derzeit um Sony gemacht wird, geht mir am A.... vorbei. Und dann achte mal bitte auf die Preise. Siehste!

Und da ich im Grunde schon immer ein Canon-Fan bin, mist, nun habe ich mich geoutet, lag es auf der Hand: Die nächste Kompakte wird eine Canon. In meinem Bestand habe ich eine alte PowerShot G12. Uralt und immer noch fit. Einzig die Videoauflösung ist nicht mehr zeitgemäß. Aber für gelegentliche Aufnahmen reicht die Full-HD-Auflösung völlig aus. Und sie macht immer noch ordentliche Fotos. An dieser Kamera gibt es nichts auszusetzen - Punkt!

Doch, gibt es: Sie ist ein ganz klein wenig klobiger, aber egal. Hier geht es ja schließlich um meine Erfahrungen mit der G7 X Mark II und nicht um die G12.

Nun aber: Der Unterschied zur RX100 liegt in der Größe und im Handling. Die G7 X Mark II ist geringfügig dicker als die kleine Sony. Geschuldet sei das dem Klappdisplay, das auch Touch kann! Selbst das neueste Modell der RX100-Reihe kann dieses nicht, wobei ich mir bei der ganz Neuen nicht sicher bin - ist mir aber auch egal. Das Menü ist genauso aufgebaut, wie bei meinen DSLRs. Ich brauchte nichts suchen, fand mich gleich zurecht und konnte das Handbuch ins Altpapier geben. Nur in die Hosentasche passt sie nicht, es sei denn, die Hosentasche ist groß genug.

Technisch werde ich an dieser Stelle aber nicht ins Detail gehen. Das heißt: Einen ausführlichen Testbericht wirst du hier vergeblich suchen. Hier steht nur meine Meinung, mehr nicht.

Seitdem ich die G7 X Mark II habe, bleiben die DSLRs im Schrank. Ich habe sie noch benutzt, als ich mit der Sony unterwegs war. Nun aber denke ich tatsächlich über einen Verkauf der Spielgelreflexkameras nach. Interesse? Im Angebot hätte ich eine EOS 7D, EOS 70D und eine EOS 80D (obwohl, die 80D werde ich wohl doch behalten), samt Zubehör und diverse Objektive. Kannst ja mal anfragen.

Diese kleine Canon benutze ich fast täglich. Auch auf Reisen war sie immer dabei und ich muss sagen, das ich mich auf sie verlassen kann. Sei es auf Städtetouren, im Dschungel von Costa Rica oder am Strand der Karibik. Der Akkuverbrauch hält sich in Grenzen. Reserveakkus gehören zwar zur Grundausstattung, aber in der Regel reicht ein Akku am Tag. Sie ist wie für mich gemacht. Sie löst mit 20 Megapixel auf, was in meinen Augen mehr als genug ist. Ich hasse diesen Megapixel-Wahl.

Selbst Videos drehe ich komplett mit der kleinen Canon. Hätte sie jetzt noch ein Mikrofoneingang, dann wäre sie absolut perfekt. Um Windgeräusche zu minimieren, habe ich eine kleine selbst gemachte "Deadcat" über das Mikro geklebt. Funktioniert. Neben den Mikrofoneingang würde ich mir noch einen Blitzschuh wünschen. Die G12 hat einen! Wozu fragst du jetzt bestimmt. Eine Kompaktkamera mit Blitzschuh ist doch Blödsinn. Nicht ganz. Natürlich leidet darunter das kompakte Handling, aber für Zubehör, wie Videoleuchte, Audiorekorder, etc. ist ein Blitzschuh schon hilfreich. Ich löse das Problem mit einem Winkel, den ich unten am Stativgewinde festmache. Es geht, ist nur wieder ein Teil extra, das rumgeschleppt werden will.

Sehr viele meiner Fotos sind mit Kompaktkameras gemacht worden. Erst mit der Sony RX100 und nun mit der Canon PowerShot G7 X Mark II.

Und diese kleine Canon werde ich so schnell nicht wieder hergeben.

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